Isotop: Antimon-104
Allgemeine Daten
| Name des Elements | Antimon |
|---|---|
| Chemisches Symbol | Sb |
| Ordnungszahl Z | 51 |
| Name (Symbol) des Isotops | Antimon-104 (Sb-104) |
| Neutronenanzahl N | 53 |
| Massenzahl A=Z+N | 104 |
Grundzustand
| Halbwertszeit | 0.49 +0.10/−0.09 s |
|---|---|
| Massenüberschuss | -59300 ± 100 keV (S) |
Zerfallskanäle
EC/β⁺ 100% ECp 7% p 1%Isomere
keine Isomere in den NNDC-Daten
Entsteht durch Zerfall von
| Mutterisotop | Halbwertszeit | Zerfall | % der Zerfälle des Mutterisotops |
|---|---|---|---|
| Iod-108 (I-108) | 26.4 ms | α | 99.5% |
Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.
Zerfallsreihe
- Antimon-104 0.49 s
- Zinn-104 20.9 s · 92.1%
- Indium-104 1.80 min · 92.1%
- Cadmium-104 57.8 min · 92.1%
- Silber-104 69.3 min · 92.1%
- Palladium-104 stabil · 92.1%
- Zinn-103 7.0 s · 0.99%
- Indium-103 65 s · 7.9%
- Cadmium-103 7.50 min · 7.9%
- Silber-103 65.8 min · 7.9%
- Palladium-103 17.00 d · 7.9%
- Rhodium-103 stabil · 7.9%
- Cadmium-102 5.5 min · 0.012%
- Silber-102 12.9 min · 0.012%
- Palladium-102 stabil · 0.012%
Zerfallsbezeichnungen
| Bezeichnung | Name | Im Diagramm | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| α | Alphazerfall | Der Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4. | |
| β⁻, 2β⁻ | Beta-minus-Zerfall | Beim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall. | |
| EC, EC/β⁺ | Elektroneneinfang / Beta-plus-Zerfall | Ein Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert. | |
| p, 2p, 3p | Protonenemission | Bei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen. | |
| n, 2n…4n | Neutronenemission | Bei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen. | |
| ¹⁴C, ²⁴Ne… | Clusteremission | Bei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung. | |
| IT | Isomerieübergang | Beim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert. | |
| β⁻n, ECp, ECα… | verzögerte Emission | Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“. | |
| SF | Spontanspaltung | kein Pfeil | Bei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel. |
Datenquellen
- NNDC Wallet Cards 2023 - Datenstand: 15.10.2024 - Lizenz: Public domain