Isotop: Chlor-35

Allgemeine Daten

Name des ElementsChlor
Chemisches SymbolCl
Ordnungszahl Z17
Name (Symbol) des IsotopsChlor-35 (Cl-35)
Neutronenanzahl N18
Massenzahl A=Z+N35

Grundzustand

Halbwertszeitstabil
Spin / Parität3/2+
Massenüberschuss-29013.53 ± 0.04 keV
Isotopenhäufigkeit75.5–76.1 %

Isomere

keine Isomere in den NNDC-Daten

Stabiles Isotop - kein radioaktiver Zerfall.

Entsteht durch Zerfall von

MutterisotopHalbwertszeitZerfall% der Zerfälle des Mutterisotops
Schwefel-35 (S-35)87.35 dβ⁻100.0%
Argon-35 (Ar-35)1.7754 sEC/β⁺100.0%
Kalium-36 (K-36)341 msECp0.048%

Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.

Zerfallsbezeichnungen

BezeichnungNameIm DiagrammBeschreibung
αAlphazerfallDer Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4.
β⁻, 2β⁻Beta-minus-ZerfallBeim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall.
EC, EC/β⁺Elektroneneinfang / Beta-plus-ZerfallEin Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert.
p, 2p, 3pProtonenemissionBei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen.
n, 2n…4nNeutronenemissionBei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen.
¹⁴C, ²⁴Ne…ClusteremissionBei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung.
ITIsomerieübergangBeim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert.
β⁻n, ECp, ECα…verzögerte Emission Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“.
SFSpontanspaltungkein PfeilBei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel.

Datenquellen

Mehr über die Datenquellen