Isotop: Erbium-154
Allgemeine Daten
| Name des Elements | Erbium |
|---|---|
| Chemisches Symbol | Er |
| Ordnungszahl Z | 68 |
| Name (Symbol) des Isotops | Erbium-154 (Er-154) |
| Neutronenanzahl N | 86 |
| Massenzahl A=Z+N | 154 |
Grundzustand
| Halbwertszeit | 3.73 ± 0.09 min |
|---|---|
| Spin / Parität | 0+ |
| Massenüberschuss | -62605 ± 5 keV |
Zerfallskanäle
EC/β⁺ 99.53 ± 0.13% α 0.47 ± 0.13%Isomere
keine Isomere in den NNDC-Daten
Entsteht durch Zerfall von
| Mutterisotop | Halbwertszeit | Zerfall | % der Zerfälle des Mutterisotops |
|---|---|---|---|
| Thulium-154 (Tm-154) | 8.1 s | EC/β⁺ | 46.0% |
| Thulium-154m (Tm-154m) | 3.30 s | EC/β⁺ | 42.0% |
| Ytterbium-158 (Yb-158) | 1.49 min | α | 0.0021% |
Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.
Zerfallsreihe
- Erbium-154 3.73 min
- Holmium-154 11.76 min · 99.5%
- Dysprosium-154 2.8×10⁶ a · 99.5%
- Dysprosium-150 7.17 min · 0.47%
- Terbium-150 3.48 h · 0.31%
- Gadolinium-150 1.79×10⁶ a · 99.8%
- Gadolinium-146 48.27 d · 0.17%
- Europium-146 4.61 d · 0.17%
- Samarium-146 6.8×10⁷ a
- Neodym-142 stabil
Zerfallsbezeichnungen
| Bezeichnung | Name | Im Diagramm | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| α | Alphazerfall | Der Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4. | |
| β⁻, 2β⁻ | Beta-minus-Zerfall | Beim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall. | |
| EC, EC/β⁺ | Elektroneneinfang / Beta-plus-Zerfall | Ein Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert. | |
| p, 2p, 3p | Protonenemission | Bei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen. | |
| n, 2n…4n | Neutronenemission | Bei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen. | |
| ¹⁴C, ²⁴Ne… | Clusteremission | Bei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung. | |
| IT | Isomerieübergang | Beim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert. | |
| β⁻n, ECp, ECα… | verzögerte Emission | Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“. | |
| SF | Spontanspaltung | kein Pfeil | Bei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel. |
Datenquellen
- NNDC Wallet Cards 2023 - Datenstand: 15.10.2024 - Lizenz: Public domain