Isotop: Iod-143
Allgemeine Daten
| Name des Elements | Iod |
|---|---|
| Chemisches Symbol | I |
| Ordnungszahl Z | 53 |
| Name (Symbol) des Isotops | Iod-143 (I-143) |
| Neutronenanzahl N | 90 |
| Massenzahl A=Z+N | 143 |
Grundzustand
| Halbwertszeit | 182 ± 8 ms |
|---|---|
| Massenüberschuss | -50790 ± 200 keV (S) |
Zerfallskanäle
β⁻ 100% β⁻n β⁻2nIsomere
keine Isomere in den NNDC-Daten
Entsteht durch Zerfall von
| Mutterisotop | Halbwertszeit | Zerfall | % der Zerfälle des Mutterisotops |
|---|---|---|---|
| Tellur-143 (Te-143) | 120 ms | β⁻ | 100.0% |
Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.
Zerfallsreihe
- Iod-143 182 ms
- Xenon-143 511 ms
- Cäsium-143 1.795 s · 99.0%
- Barium-143 14.38 s · 97.4%
- Lanthan-143 14.09 min · 97.4%
- Cer-143 33.037 h · 97.4%
- Praseodym-143 13.57 d · 97.4%
- Neodym-143 stabil · 97.4%
- Cäsium-142 1.687 s · 1.0%
- Barium-142 10.51 min · 2.6%
- Lanthan-142 91.8 min · 2.6%
- Cer-142 stabil · 2.6%
Seltene Zweige (unter 0,01 %)
Seltene Zweige sind Umwandlungen, die in weniger als 0,01 % der Zerfälle auftreten, z. B. doppelter Betazerfall oder Clusteremission. Die dabei entstehenden Nuklide sind in einer Probe praktisch nicht vorhanden, deshalb sind sie standardmäßig ausgeblendet, damit der Hauptpfad übersichtlich bleibt. In dieser Reihe: Zweige - 1, Nuklide - 4.
- Barium-141 18.24 min · 9.1×10⁻⁴%
- Lanthan-141 3.93 h · 9.1×10⁻⁴%
- Cer-141 32.504 d · 9.1×10⁻⁴%
- Praseodym-141 stabil · 9.1×10⁻⁴%
Zerfallsbezeichnungen
| Bezeichnung | Name | Im Diagramm | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| α | Alphazerfall | Der Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4. | |
| β⁻, 2β⁻ | Beta-minus-Zerfall | Beim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall. | |
| EC, EC/β⁺ | Elektroneneinfang / Beta-plus-Zerfall | Ein Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert. | |
| p, 2p, 3p | Protonenemission | Bei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen. | |
| n, 2n…4n | Neutronenemission | Bei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen. | |
| ¹⁴C, ²⁴Ne… | Clusteremission | Bei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung. | |
| IT | Isomerieübergang | Beim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert. | |
| β⁻n, ECp, ECα… | verzögerte Emission | Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“. | |
| SF | Spontanspaltung | kein Pfeil | Bei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel. |
Datenquellen
- NNDC Wallet Cards 2023 - Datenstand: 15.10.2024 - Lizenz: Public domain