Isotop: Niob-106
Allgemeine Daten
| Name des Elements | Niob |
|---|---|
| Chemisches Symbol | Nb |
| Ordnungszahl Z | 41 |
| Name (Symbol) des Isotops | Niob-106 (Nb-106) |
| Neutronenanzahl N | 65 |
| Massenzahl A=Z+N | 106 |
Grundzustand
| Halbwertszeit | 1.097 ± 0.019 s |
|---|---|
| Spin / Parität | (2) |
| Massenüberschuss | -66202.7 ± 1.4 keV |
Zerfallskanäle
β⁻ 100% β⁻n 4.8 ± 0.3%Isomere
keine Isomere in den NNDC-Daten
Entsteht durch Zerfall von
| Mutterisotop | Halbwertszeit | Zerfall | % der Zerfälle des Mutterisotops |
|---|---|---|---|
| Zirconium-106 (Zr-106) | 178 ms | β⁻ | 93.0% |
| Zirconium-107 (Zr-107) | 146 ms | β⁻n | 23.0% |
Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.
Zerfallsreihe
- Niob-106 1.097 s
- Molybdän-106 8.73 s · 95.2%
- Technetium-106 35.7 s · 95.2%
- Ruthenium-106 371.8 d · 95.2%
- Rhodium-106 30.1 s · 95.2%
- Palladium-106 stabil · 95.2%
- Molybdän-105 36.3 s · 4.8%
- Technetium-105 7.64 min · 4.8%
- Ruthenium-105 4.44 h · 4.8%
- Rhodium-105 35.341 h · 4.8%
- Palladium-105 stabil · 4.8%
Zerfallsbezeichnungen
| Bezeichnung | Name | Im Diagramm | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| α | Alphazerfall | Der Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4. | |
| β⁻, 2β⁻ | Beta-minus-Zerfall | Beim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall. | |
| EC, EC/β⁺ | Elektroneneinfang / Beta-plus-Zerfall | Ein Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert. | |
| p, 2p, 3p | Protonenemission | Bei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen. | |
| n, 2n…4n | Neutronenemission | Bei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen. | |
| ¹⁴C, ²⁴Ne… | Clusteremission | Bei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung. | |
| IT | Isomerieübergang | Beim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert. | |
| β⁻n, ECp, ECα… | verzögerte Emission | Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“. | |
| SF | Spontanspaltung | kein Pfeil | Bei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel. |
Datenquellen
- NNDC Wallet Cards 2023 - Datenstand: 15.10.2024 - Lizenz: Public domain