Isotop: Rhodium-125
Allgemeine Daten
| Name des Elements | Rhodium |
|---|---|
| Chemisches Symbol | Rh |
| Ordnungszahl Z | 45 |
| Name (Symbol) des Isotops | Rhodium-125 (Rh-125) |
| Neutronenanzahl N | 80 |
| Massenzahl A=Z+N | 125 |
Grundzustand
| Halbwertszeit | 26.5 ± 2.0 ms |
|---|---|
| Massenüberschuss | -41800 ± 500 keV (S) |
Zerfallskanäle
β⁻ 100% β⁻n β⁻2nIsomere
keine Isomere in den NNDC-Daten
Entsteht durch Zerfall von
| Mutterisotop | Halbwertszeit | Zerfall | % der Zerfälle des Mutterisotops |
|---|---|---|---|
| Ruthenium-125 (Ru-125) | unbekannt | β⁻ | 100.0% |
Die Tabelle zeigt nur radioaktive Zerfälle, die direkt zu diesem Isotop führen (NNDC-Daten). Der Prozentsatz ist der Anteil dieses Zerfalls an allen Zerfällen des Mutterisotops, nicht der Anteil an der Entstehung dieses Isotops - dieser hängt davon ab, wie viel Mutterisotop in der Probe ist. Viele Isotope entstehen auch, oft hauptsächlich, durch Kernreaktionen (z. B. Co-60 aus Co-59 durch Neutroneneinfang, C-14 aus Stickstoff-14 in der Atmosphäre) und durch Kernspaltung (z. B. Cs-137, I-131) - diese Wege sind hier nicht aufgeführt.
Zerfallsreihe
- Rhodium-125 26.5 ms
- Palladium-125 64.2 ms
- Silber-125 176 ms · 96.3%
- Cadmium-125 680 ms · 95.2%
- Indium-125 2.36 s · 95.2%
- Zinn-125 9.634 d · 95.2%
- Antimon-125 2.7577 a · 95.2%
- Tellur-125 stabil · 95.2%
- Silber-124 182 ms · 3.7%
- Cadmium-124 1.25 s · 4.7%
- Indium-124 3.12 s · 4.7%
- Zinn-124 stabil · 4.7%
- Cadmium-123 2.10 s · 0.063%
- Indium-123 6.17 s · 0.063%
- Zinn-123 129.2 d · 0.063%
- Antimon-123 stabil · 0.063%
Zerfallsbezeichnungen
| Bezeichnung | Name | Im Diagramm | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| α | Alphazerfall | Der Alphazerfall ist die Emission eines Heliumkerns (2 Protonen + 2 Neutronen): Z−2, A−4. | |
| β⁻, 2β⁻ | Beta-minus-Zerfall | Beim Beta-minus-Zerfall wandelt sich ein Neutron in ein Proton um und der Kern emittiert ein Elektron: Z+1, A unverändert. 2β⁻ ist der doppelte Betazerfall. | |
| EC, EC/β⁺ | Elektroneneinfang / Beta-plus-Zerfall | Ein Proton wandelt sich in ein Neutron um: Der Kern fängt ein Hüllenelektron ein (EC) oder emittiert ein Positron (β⁺): Z−1, A unverändert. | |
| p, 2p, 3p | Protonenemission | Bei der Protonenemission stößt der Kern ein Proton aus: Z−1, A−1. 2p, 3p - zwei, drei Protonen. | |
| n, 2n…4n | Neutronenemission | Bei der Neutronenemission stößt der Kern ein Neutron aus: A−1, Z unverändert. 2n…4n - mehrere Neutronen. | |
| ¹⁴C, ²⁴Ne… | Clusteremission | Bei der Clusteremission stößt der Kern einen leichten Kern aus, z. B. ¹⁴C, ²⁰O, ²⁴Ne, ²⁸Mg, ³⁴Si. Sie ist eine sehr seltene Umwandlung. | |
| IT | Isomerieübergang | Beim Isomerieübergang geht ein Kern aus einem angeregten Zustand (Isomer, z. B. Pa-234m) in den Grundzustand über, meist unter Emission eines γ-Quants: Z und A unverändert. | |
| β⁻n, ECp, ECα… | verzögerte Emission | Verzögerte Emission ist die Emission eines Teilchens (n, p oder α) unmittelbar nach einem β⁻-Zerfall oder Elektroneneinfang. Der Pfeil hat die Farbe des emittierten Teilchens, die Beschriftung zeigt die Umwandlung, z. B. „β⁻n 63%“. | |
| SF | Spontanspaltung | kein Pfeil | Bei der Spontanspaltung zerfällt der Kern in zwei Bruchstücke mit zufälligen Massen. Es gibt keinen einzelnen Tochterkern, daher zeigt das Diagramm keinen Pfeil - sie steht in den Zerfallskanälen und im Tooltip der Kachel. |
Datenquellen
- NNDC Wallet Cards 2023 - Datenstand: 15.10.2024 - Lizenz: Public domain